Der Stör

Fisch des Jahres 2014

Störe gelten als urtümlichste Gruppe der Knochenfische, aus der Klasse der Strahlenflosser. Die Mehrzahl der noch etwa 26 Arten leben in russischen, nordamerikanischen und asiatischen Flüssen, außerhalb der Laichzeit in den angrenzenden Meeren.

Früher war er in allen großen Flüssen Europas und den angrenzenden Küstengebieten vorhanden. Er ist ein anadromer Wanderfisch (Fische, die zum Laichen den Fluss hinaufschwimmen) und kommt heute nur noch selten vor. Die letzten Laichgebiete befinden sich in der französischen Gironde. Der europäische Stör, der in Elbe und Rhein heimisch war und der atlantische Stör der in der Oder anzutreffen war, sind die einzigen in Europa vorkommenden Störarten. Eine Wiedereinbürgerung in die Flüsse Elbe, Havel, Oder und Oste wird angestrebt. Doch stehen dieser Einbürgerung große Hürden entgegen durch Wasserverschmutzung, Wehre und Wasserkraftanlagen. Diese versperren dem Stör den Weg von Nord- und Ostsee zu den Laichgründen. Ein Grund für die Wahl des Stör ist die von der Bundesregierung verfolgte Energiewende.

 

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